Erweiterung Kunsthalle Emden

Ein gewonnener beschränkter Wettbewerb mit ausgewähltem europäischem Teilnehmerfeld hat uns diesen Auftrag beschert.

Die vielfältigen Erweiterungen der Kunsthalle hatten bisher noch keine Veränderung des sehr kleinen Foyers der „Keimzelle“ der Kunsthalle mit sich gebracht.

Mit dem Wettbewerb suchte man nach Möglichkeiten, trotz der fehlenden Grundstücksflächen eine namhafte Vergrößerung des Foyers zu erzielen und der gesamten Kunsthalle zur Stadt hin ein neues, dem gewachsenen Ansehen angemessenes Gesicht zu verschaffen.

So wurde an vielen Vor- und Rücksprüngen begradigt und „ausgepolstert“ und im Detail eine weniger plastische Formensprache gesucht, um die Wirkung der Pultdacharchitektur zu pointieren und in der immer größer gewordenen Kunsthalle den regionalistischen Charakter aufzuweichen … zu Gunsten einer angemessenen … kann man sagen … internationaleren Geste?

Im Sog dieser hochbaulichen Veränderungen wurde die Chance ergriffen, endlich auch einen Museumsvorplatz in kompletter gestalterischer Einheit mit dem Haus zu schaffen. Entscheidend dabei ist die aktive Einbeziehung des Wassers. Die neue Brücke mit „Bastion“, der Bootsanleger, die Uferterrassen der Gastronomie verschmelzen mit dem neuen Entree zu einem ganz authentischen und unverwechselbaren Ort.

Die vorgelagerte Hahn’sche Insel wurde von zu viel Grün befreit. Nun ist die Kunsthalle erstmals zu sehen und Stadt und Museum treten in einen sichtbaren Dialog … die Hahn’sche Insel als Skulpturengarten und Bindeglied dazwischen.

Bezüglich weitergehender Entwurfsgedanken und sonstiger planerischer Hintergrundinformation siehe Dokumentation in der Rubkrik „Wettbewerbe“.

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