Astrid-Lindgren-Schule in Ilsede

Dieses Projekt basiert auf einem freihändig vergebenen Auftrag nach erfolgreich absolvierten Vorgängerprojekten.

Die Astrid-Lindgren-Schule ist Förderschule für körperlich und geistig behinderte Kinder mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung.

Der ambitionierte Bestands-Schulbau, hervorgegangen aus einem Wettbewerb in den 1990er Jahren, wurde bereits im Jahr 2002 durch einen einfachen Erweiterungsbau (2. BA) erweitert.

Für die nun anstehende nochmalige namhafte Erweiterung gab es keine weiteren Grundstücksressourcen, so dass eine nochmalige Ausdehnung nicht möglich war.

Unter Abbruch einiger Bestandsbauteile wurden nun die dringend notwendigen neuen Flächen deshalb in einem verbindenden Querriegel untergebracht, der einerseits zwar endlich alle Bauabschnitte funktional und räumlich zusammenschließt (endlich wieder eine Schule), andererseits aber auch die schöne Vorplatzsituation aufhebt und den Blick auf den ambitionierten Bestandsbau verstellt.

Die komplizierten topographischen Verhältnisse und die äußerst komplexen Höhenverhältnisse der Bestands-Geschosse untereinander teils mit vielen Versätzen und Rampen, legten es nahe, den neuen Haupteingang auf ein für den Ankommenden höheres Niveau zu legen und die dorthin ansteigende Rampensituation zu einem prägenden neuen Eingangsmotiv zu machen. Auf diese Weise entstanden im Haus deutliche Vereinfachungen bei den höhenmäßigen Zuordnungen.

Das Projekt wurde im Jahr 2015 fertiggestellt.

© Fotografien: Frank Aussieker

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