Ernst-August-Galerie

So entstand der „Kopfbau“ einerseits zum Bahnhof als Sandsteinkubus, eher schwer, eher glatt, monolithisch und ebenflächig, teils auch bewusst geschlossen … und der dazu kontrastierende „Rumpfbau“, eher leicht, in Pfosten und Riegel aufgelöst und spielerisch mit Füllungen aus Lamellen vor Glasfassaden oder dem offenen Parkhaus. Dass dieses Raster dunkel ist, entspringt dem Willen, mit den beiden Motiven auch farblich kontrastierend „zu spielen“.

Es gelingt so auch, die eigentlich sehr problematische Schichtung von Verkaufsflächen unten und Parken oben zu überspielen und dem Haus so eine zusammen-hängende Identität zu verleihen … unabhängig davon, welche innere Nutzung sich jeweils dahinter verbirgt. Auch haben so vielleicht nur sehr Wenige erkannt, wie viel Parkhaus sich eigentlich in diesem Haus verbirgt (immerhin über 1.200 Stellplätze).

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