Ernst-August-Galerie

Es war eine ganz außergewöhnliche Herausforderung … nichts geringeres als die Schaffung eines neuen „Gesichts“ zu recht unterschiedlichen, teils sehr repräsentativen städtebaulichen Seiten in absolut zentraler Lage ... für ein Haus, das allein etwa die Größe des Blocks zwischen den Warenhäusern Kaufhof und Karstadt ausmacht … einer Gebäudegrundfläche von ca. 20.000 m? je Geschoss!

Dazu Hüllflächen, zu ca. 2/3 als Parkhausfassaden mit größtmöglicher Durchlüftungsnotwendigkeit und zu ca. 1/3 für Verkaufsflächen, die sich zum Innern der Mall beziehen möchten und eigentlich keine Präsenz nach Außen suchen!

Die direkte Nachbarschaft zum Bahnhof erforderte unserer Meinung nach Zurück-haltung, um nach wie vor dem Bahnhof die gebührende Dominanz zu lassen … gleichwohl galt es aber auch Gesicht zu zeigen und hier angemessen und nicht selbstgefällig oder gar dominant zu erscheinen.

Es stand für uns auch außer Frage, dass trotz der Größe des Hauses eine „ehrliche“ Fassade zu finden war, die Identität stiftet und nicht etwa kulissenartig verunklärt, gar verniedlicht und gewachsene Vielfalt vorspielt, wo Monostruktur vorherrscht.

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